Archiv für den Monat: September 2018

Google Ads Optimierung

Optimierung der Kampagneneinstellungen

Budget

Plane Dein Budget unbedingt kampagnenübergreifend und weise das Budget kampagnenübergreifend neu zu. Berücksichtige dabei die Leistung, die Budgetnutzung und den Anteil an möglichen Impressionen, der Dir aufgrund der Budgetbeschränkung entgangen ist. Bei sehr vielen Kampagnen kannst Du auch gemeinsame Budgets verwenden. Dann versucht AdWords das gemeinsam genutzte Budget optimal auf die Kampagnen zu verteilen.

Für Kampagnen mit begrenztem Budget empfiehlt sich die normale Anzeigenauslieferung.

Standort

Wählen zunächst eine eher breite Ausrichtung und passe dann Deine Gebote anhand der Leistung der Kampagnen an.

Überprüfe die Leistung je nach Standort und nutze für die standortabhängige Gebotsanpassung folgende Formel:

100 * (CPA-Ziel//Tatsächlicher-CPA für diese Region) – 1)

Analysiere den Bericht zu den Nutzerstandorten und identifiziere zusätzliche Standorte, die Du in die Standortausrichtung aufnehmen könntest.

Separate Kampagnen, die auf dem Standort basieren, solltest Du nur dann nutzen, wenn dies aufgrund der Budgetzuweisung, der sprachlicher Ausrichtung, unterschiedlichen Werbebotschaften, verschiedener Websites und ähnlichen Faktoren erforderlich ist.

Nutze zur kampagnenübergreifenden Analyse Deiner standortabhängigen Gebotsanpassungen den Bericht zu den Kampagnendetails.

Werbezeiten

Schalten Sie Ihre Anzeigen zu allen Tageszeiten und setzen entsprechend der Tageszeit Gebotsfaktoren ein.

Überprüfen Sie die Leistung je nach Uhrzeit und nutzen Sie für die uhrzeitabhängige Gebotsanpassung folgende Formel:

100 * (CPA-Ziel/Tatsächlicher CPA dieses Zeitsegments) – 1)

Analysieren Sie die Berichte zu den Wochentagen und Tageszeiten, um dann entsprechende auf der Leistung basierende Anpassungen vorzunehmen.

Planen Sie Anzeigen -rweiterungen in Einklang mit den Geschäftszeiten (blenden Sie beispielsweise nur dann Ihre telefonnummer ein, wenn auch Mitarbeiter zur Verfügung stehen, die mit den Kunden sprechen können).


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Optimierung für Mobilgeräte

Überprüfen Sie, ob Ihre Kampagnen auch auf Mobilgeräte ausgerichtet sind, indem Sie für die jeweilige Kampagne einen Bericht erstellen und/oder auf Verwaltungskonto-Ebene
die Einstellungen zu den Anzeigengruppen kontrollieren.

Festlegen des anfänglichen Gebots: Formel zur Berechnung des anfänglichen Gebotsfaktors für Mobilgeräte:

100 * (Wert pro mobilen Klick/ Werte pro Desktop- und Tablet-Klick)

Optimierung der Keywords

Keyword – Auswahl

Wer mehr Suchanfragen erhalten möchte, sollte weitgehend passende Keywords verwenden. Bei Keywords mit genauerer Übereinstimmung haben Sie aber mehr Kontrolle über die Gebote für die einzelnen Suchanfragen.

Achten Sie bei Anzeigengruppen auf thematisch eng gefasste Keywords (basierend auf Produktkategorien, mit bzw. ohne Markenbezug, Haupt- bzw. kombinierte
Keywords usw.) und darauf, dass sie mit den dazugehörigen Anzeigentexten und Zielseiten in Einklang stehen. Der Bericht zu Suchbegriffen gibt Aufschluss darüber, inwieweit
die Suchanfragen von der beabsichtigten Anzeigengruppe abgedeckt sind.

Mit dem Keyword-Planer, dem Bericht zu Suchbegriffen, dem Tab „Werbechancen“ und den dynamischen Suchanzeigen lassen sich neue Keywords finden.

Keyword – Optimierung

Erweitern Sie die Keyword-Abdeckung rund um Keywords mit einer starken Leistung (indem Sie neue Keywords hinzufügen und/oder Keywords mit einem breiteren
Übereinstimmungstyp verwenden).

Verwalten Sie Keywords mit einer niedrigen Leistung, indem Sie die Gebote senken, im Diagnose-Infofeld die qualitativen Faktoren prüfen (Relevanz Anzeigentext und/oder
Zielseite) oder ausschließende Keywords aus dem Bericht zu Suchbegriffen hinzufügen. Verwenden Sie gegebenenfalls Keywords mit einem engeren Übereinstimmungstyp oder
pausieren Sie das jeweilige Keyword.

Über den Bericht „Bezahlte und organische Suche lassen sich aus den organischen Zugriffen Keyword-Chancen ermitteln.

Optimierung der Anzeigen

Testen Sie, welche konkreten Vorteile in Verbindung mit Ihren Anzeigen am besten funktionieren. Mögliche Tests: Preisgestaltung, Sonderangebote, klares Wertversprechen,
Markenname.

Achten Sie bei Ihren Anzeigen auf wirkungsvolle Handlungsaufforderungen, sog. Calls-to-Action (CTA). Stellen Sie sicher, dass die Anzeigen auf eine relevante Zielseite verweisen, auf der die Nutzer die CTAs auch umsetzen können (z. B. produktspeziflsche Zielseiten).

Die Anzeigen sollten für Ihre Ausrichtungsstrategie relevant sein (fragen Sie sich, was die Nutzer denken, wenn sie die Anzeige sehen, und wie ein passender Anzeigentext aussehen könnte.Welche Unterschiede wären bei einer Ausrichtung auf den oberen Trichterbereich zu berücksichtigen? Welche Zielgruppen und Regionen sollen angesprochen werden?).

Wenn es für Sie besonders wichtig ist, dass der Anzeigentext der Region angepasst wird, empfiehlt sich die Funktion Anzeigenanpassungen.

Achten Sie darauf, die Anzeigen mit der relevantesten Zielseite zu verknüpfen. Dies ist die für den Anzeigentext relevanteste Seite, die gleichzeitig der Conversion-Seite am
nächsten ist. Zudem sollten Sie den Qualitätsfaktor nicht aus den Augen verlieren.

Für Anzeigengruppen mit einem hohen Volumen empfehlen sich drei bis vier Variationen des Anzeigentexts, bei Anzeigengruppen mit einem niedrigeren Volumen reichen zwei Variationen. Aktualisieren Sie die Anzeigentexte regelmäßig.

Dynamische Keyword-Platzhalter eignen sich insbesondere für kleine Anzeigengruppen, da bei ihnen die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass die Keywords im Text grammatisch korrekt sind.

Bei Anzeigen, die im oberen Bereich (erste drei Positionen) erscheinen, sollte die erste Textzeile mit einem Punkt abschließen. Dies ermöglicht längere Anzeigentitel, da der Titel
mit der ersten Zeile verbunden werden kann.

Mobilgeräte

Achten Sie darauf, dass sich bei für Mobilgeräte optimierten Anzeigen alle wichtigen Informationen und Calls-to-Action für Mobilgeräte im Anzeigentitel und in der ersten Textzeile befinden.

Formulieren Sie die erste und zweite Textzeile in mobilspezifischen Anzeigen jeweils als eigenständigen Satz.

Anzeigenerweiterungen: Sitelinks und Zusatzinformationen

Es empfiehlt sich für Desktopgeräte mindestens sechs aktive Sitelinks und für Mobilgeräte mindestens vier aktive Sitelinks zu verwenden.

Kurze, prägnante Sitelinks und Zusatzinformationen sind am effektivsten.

Überprüfen Sie im Bericht zu den Kampagnendetails, welche Sitelinks freigegeben bzw. abgelehnt wurden.

Anzeigen mit mehreren Erweiterungen sind erfolgreicher als Anzeigen mit nur einer Erweiterung. Finden Sie heraus, welche Erweiterungen für Ihr Unternehmen relevant sind und setzen Sie sie entsprechend um.

Nutzen Sie den Tab „Anzeigenerweiterungen“ für Statistiken zu allen Anzeigenerweiterungen in Ihren Kampagnen und finden Sie heraus, welche Leistung sie bringen.

Gebotseinstellungen

Manuell

Nutzen Sie die manuelle Gebotseinstellung, wenn Sie möglichst viel Kontrolle über Ihre Gebote haben möchten. Die automatische Gebotseinstellung, die auch flexible Gebotsstrategie genannt wird, bietet sich für die Verwaltung von umfangreichen Kampagnen an. Hierbei wird der AdWords-Algorithmus für die automatische Gebotseinstellung verwendet.

Automatisch
(flexible Gebotsstrategien)

Analysieren Sie die Leistung der Gebote auf Grundlage der Anzeigenposition bzw. -fläche (oben/andere/erste Seite) und optimieren Sie diese, um Ihre Präsenz auf den rentabelsten
Positionen zu steigern. Nutzen Sie hierfür Informationen zu Mitbewerbern (Angaben zu Anteilen an möglichen Impressionen und/oder Auktionsdaten).

Bei der automatischen Gebotseinstellung ist es ratsam, nicht allzu häufig Änderungen vorzunehmen (warten Sie mindestens zwei Wochen oder auch länger, wenn die
durchschnittliche Zeit bis zur Conversion mehr als fünf Tage beträgt). Versuchen Sie, Ihren Ziel-CPA und die Tagesbudgets für Anzeigen und Kampagnen relativ stabil zu halten.

Es empfiehlt sich, alle Änderungen auf einmal vorzunehmen, damit der AdWords-Gebotsalgorithmus schneller angepasst wird.

Keywords mit ähnlicher Leistung sollten zu Gebotsportfolios zusammengefasst werden. Wenden Sie für jedes Portfolio die Strategie an, die am sinnvollsten erscheint (z. B. Marken-Keywords mit Ausrichtung auf Suchseitenposition oder kompetitiver Auktionsposition).

Die Option auto-optimierter CPC kann in Verbindung mit Gebotsplattformen von Drittanbietern genutzt werden.

Wettbewerb beobachten

Wenn Sie Gebote optimieren, sollten Sie nicht nur die Leistungsmesswerte überprüfen, sondern auch Informationen zu Mitbewerbern berücksichtigen. Nutzen Sie hierzu Angaben zu Anteilen an möglichen Impressionen oder Auktionsdaten. Wenn Siez. B. Gebote senken und die Position Nr. 3 für ein geringfügig rentables Keyword freimachen, könnten Ihre Mitbewerber davon profitieren und in diese Position aufsteigen. Auch der Tab ‚Attribution‘
liefert wertvolle Informationen. Keywords mit „durch Klicks vorbereitete Conversions‘ oder ‚durch Impressionen vorbereitete Conversions‘ können wertvoller sein, als deren
tatsächlicher CPA für den letzten Klick).

RLSA

Auf dem Tab „Zielgruppen“ finden Sie Statistiken zu allen Zielgruppen in Ihren Kampagnen und können sich einen Überblick über die Leistung jeder einzelnen Zielgruppe verschaffen.

Verwenden Sie für die zielgruppenabhängige Gebotsanpassung folgende Formel:

100 * [(Ziel-CPA/tatsächlicher-CPA) – 1]

Zur Info: Wenn Remarketing-Listen verwendet werden, ist die Conversion-Rate bei Zugriffen durchschnittlich doppelt so hoch wie ohne Listen.

Für RLSA ist ein Listenumfang von mindestens 1000 erforderlich; die maximale Dauer des Listenumfangs beträgt 180 Tage.

Dynamische Suchanzeigen

Erstellen Sie Ausrichtungsgruppen, und zwar auf der Grundlage des Nutzerverhaltens: Es ist ratsam, empfohlene Kategorien als Ihre dynamischen Anzeigenziele zu verwenden, für jede
Sprache eine DSA-Kampagne zu erstellen (mit DSA lassen sich effizient Kampagnen in mehreren Sprachen verwalten) sowie verschiedene Anzeigengruppen für unterschiedliche
dynamische Anzeigenziele zu erstellen (die besser zugeschnittene Anzeigentexte haben) und nicht transaktionale URLs, Seiteninhalte und Titel von Ihren primären DSA-Zielen
auszuschließen (da diese sehr wahrscheinlich einen niedrigeren ROI haben).

Fügen Sie auf dem Tab ‚Automatlsche Ausrichtunq‘ Ausschlüsse für dynamische Anzeigenziele hinzu, z. B. Ausschlüsse in Bezug auf Seiteninhalte für ausverkaufte oder
nicht verfügbare Artikel.

Nutzen Sie die URL- und Seitentitel-Ausrichtung für ganz bestimmte Bereiche der Website. Der Seiteninhalt empfiehlt sich nicht für eine einschließende Ausrichtung.

Fügen Sie auszuschließende Keywords aus dem Bericht zu Suchbegriffen hinzu und denken Sie auch an Keywords, die Sie aus anderen Kampagnen im Suchnetzwerk entfernt haben. Mit DSA werden sonst Keywords abgedeckt, die Sie gegebenenfalls unbesetzt lassen möchten.

Info: DSA funktionieren sowohl in Verbindung mit der automatischen Gebotseinstellung als auch mit RLSA.

Erstellen Sie auf dem Tab „Automatische Ausrichtung“ einen Bericht zu Suchbegriffen, um herauszufinden, durch welche Suchbegriffe Ihre dynamischen Suchanzeigen ausgelöst

wurden und ermitteln Sie so unerwünschte Suchanfragen und Zielseiten (durch Sortierung nach Klicks oder Zielseite).

Unerwünschte Zielseiten lassen sich zudem blockieren, indem Sie auf dem Tab ‚Automatische Ausrichtunq‘ Ausschlüsse für dynamische Anzeigenziele wählen.

Filtern Sie wertvolle dynamische Anzeigenziele auf der Grundlage von Informationen, die Ihnen der Bericht zu den Kategorien bietet, heraus und richten Sie danach Ihre Gebote.

Grundsätzliches zur Optimierung im Displaynetzwerk

Warten Sie mindestens zwei Wochen, bevor Sie Änderungen zur Optimierung auf neue Kampagnen anwenden. Conversions werden dem Datum, an dem auf die Anzeige geklickt wurde, zugeordnet. Manchmal kann es dauern, bis diese Klicks später zu einer Conversion führen.

Sofern es nicht bestimmte Gründe gibt (wie Probleme beim Ausgeben des Budgets), ist darauf zu achten, dass die beschleunigte Anzeigenauslieferung nicht angeschaltet ist.

Erstellen Sie Kampagnen im Google-Displaynetzwerk, die ausschließlich auf Mobilgeräte ausgerichtet sind, erst dann, wenn Sie die Best Practices für das GON und separate
Gebotsanpassungen für Mobilgeräte realisiert haben.

Optimale Gestaltung der Anzeigen

Orientieren Sie sich bei der Botschaft und dem Stil der Anzeige an der Zielseite (dazu zählen Calls-to-Action, Hintergrundfarben usw.).

Kurze, indirekte Calls-to-Action in allen Frames (wie „Jetzt entdecken“ oder „Traum verwirklichen“ anstatt das allgemeine „Jetzt kaufen“)

Ein Firmen-/Markenlogo, das in allen Frames sichtbar ist, zumindest aber im letzten Frame
Preise (Preise können helfen, Klicks im Voraus zu qualifizieren) und Rabatte (unter Einbeziehung von Rabattcodes)

Klare Wertversprechen in allen Frames (die Nutzer sollten das Gefühl haben, dass sie etwas verpassen, wenn sie nicht klicken)

Eine gewisse Dringlichkeit erzeugen durch Verweis auf Fristen/begrenzte Vorräte

Abgestimmte Bilder und Farben: Die Farben der Anzeige sollten zu denen des Bildes oder des Logos passen (verwenden Sie nach Möglichkeit transparente Bilder im PNG­
Format), die Farben im Hintergrund sollten angenehm sein, verzichten Sie auf grelle Farben, da diese unter Umständen schwer lesbar sind.

Frequency Capping

Markensensible Kampagnen: Für diese eignen sich das Frequency Capping sowie CPM-Gebote (nutzen Sie zur Bestimmung der Obergrenze den Bericht zu Reichweite
und Häufigkeit), nicht aber eine DSP oder die automatische Gebotseinstellung, da bei dieser bereits die optimale Häufigkeit pro Nutzer vorbestimmt wird (HINWEIS: Die
CTR hat auf den Qualitätsfaktor im Displaynetzwerk keinen wesentlichen Einfluss).
Verzichten Sie bei der automatischen Gebotseinstellung auf das Frequency Capping (da bei der automatischen Gebotseinstellung die Grundlage der Gebote die Häufigkeit ist).

Das Anzeigeninventar: Eine Mischung aus Text und Bildern

Beziehen Sie alle Anzeigentypen ein, um Ihren Zugriff auf kostengünstiges Inventar zu maximieren: Textanzeigen, statische Bilder (die in der Regel eine höhere CTR als GIFs haben), GIFs, Anzeigengrößen (300 x 250, 728 x 90, 160 x 600, 468 x 60
[YouTube]) und 320 x 50 (Mobilgeräte) sowie dynamische Anzeigen.

Nutzen Sie mobilspezifische Creatives, verlinken Sie ggf. auf eine mobile Zielseite und signalisieren Sie zum Zweck einer höheren CTR in der angezeigten URL, ob die Zielseite für
Mobilgeräte optimiert ist (z. B. m.ihrebeispielurl.de).

Unter Umständen empfiehlt es sich, Anzeigengruppen zu separieren, bei denen ausschließlich Text- und Bildanzeigen verwendet werden, wenn mit diesen sehr unterschiedliche Leistungsmesswerte erzielt werden.

Gebotsstrategie

Nutzen Sie zunächst die manuelle Gebotseinstellung (ggf. inkl. auto-optimiertem CPC). Nach 50-100 Conversions empfiehlt sich ein Wechsel auf flexible Gebotsstrategien. Setzen Sie bei diesem Übergang das Ziel auf maximal 10 % des aktuellen CPA bzw. ROAS der Kampagne, damit das Volumen und die Leistung auf einem ähnlichen Niveau bleiben. Für das Budget empfiehlt sich eines, das zehnmal größer als der Ziel-CPA ist, um dem
Algorithmus genug Raum zum Lernen zu geben.

Bei der manuellen Gebotseinstellung bei Kampagnenbeginn ist es wichtig, darauf zu achten, dass Sie höher für Anzeigengruppen mit Bannern bieten als für Textanzeigen (sonst besteht
das Risiko, dass nahezu alle Impressionen auf Textanzeigen entfallen).

Die automatische Gebotseinstellung ist genauer und beständiger, je mehr Zugriffe und Conversions die Anzeigengruppe hat. Es empfiehlt sich demnach, Anzeigengruppen  für Kampagnen zusammenzuführen, sodass diese aus 4-5 Anzeigengruppen bestehen.

Versuchen Sie zudem, Conversions für frühere Nutzeraktionen festzusetzen (so ergeben sich mehr Conversions). Gibt es zu viele Anzeigengruppen, ist das Lernspektrum des
programmatischen Algorithmus begrenzt, d. h. nicht alle Zugriffe im Rahmen Ihrer Kampagnen werden berücksichtigt.

Begrenzen Sie Änderungen am Ziel-CPA oder Ziel-ROAS auf +/- 20 % und beschränken Sie diese auf höchstens einmal die Woche.

Nutzen Sie die Spalte „Status“, um Ihren Fortschritt im Auge zu behalten.

Bei Verwendung einer flexiblen Gebotsstrategie (Ziel-ROAS oder Ziel-CPA) können Sie die Spalten „Gebotsstrategie“ und „Gebotsstrategietyp“  Ihrer Kampagnenansicht hinzufügen,
um den Fortschritt zu kontrollieren.

Display für Mobilgeräte

Wenden Sie zunächst die Best Practices für das GDN und separate Gebotsanpassungen für Mobilgeräte an, bevor Sie im Google-Displaynetzwerk Kampagnen erstellen, die
ausschließlich auf Mobilgeräte ausgerichtet sind. Eine für Mobilgeräte optimierte Website ist für Displaykampagnen besonders wichtig.

Bei den Lösungen zur automatischen Gebotseinstellung im GDN wird auf Geräte-, Standort-, Tageszeit- und andere für Mobilgeräte spezifische Signale zurückgegriffen. Besonders häufig wird also die automatische Gebotseinstellung genutzt, um das mobile GDN zu nutzen. Sollten Sie die automatische Gebotseinstellung nicht verwenden, können Sie das mobile GDN auch mit Ihren Desktop-Geboten nutzen.

Ausschlüsse

Es empfiehlt sich, bestimmte Kategorien auszuschließen, in denen Sie Ihre Anzeigen nicht ausgeliefert haben möchten (zu den häufigsten ausgeschlossenen Kategorien zählen
sexuell anzügliche Inhalte, geparkte Domains) Fehlerseiten, alberne, extreme und bizarre Inhalte, Websiten mit obszöner und grober Ausdrucksweise, In-Game-Inhalte, Inhalte zum
Thema Tod und Tragödien). Vermeiden Sie Placements und Keywords, die Geld kosten, aber am Ende keine Leads oder Conversions erzeugen.

Ausrichtungsoptionen

Display-Auswahl-Keywords

Konzentrieren Sie sich auf die Keywords aus Ihren aktuellen/vergleich baren Kampagnen im Suchnetzwerk mit den folgenden Eigenschaften: Marken-, Produkt oder Kategoriebezug, hohe Conversion- und Zugriffsrate.

Es ist wichtig, dass Keywords in Anzeigengruppen thematisch in Gruppen zusammengefasst werden und, falls zutreffend, ein Anzeigen-Creative so angepasst wird, dass durch dieses
das Thema widerspiegelt wird.

Handelte es sich um eine Kampagne mit Kontext-Targeting auf Keyword-Ebene oder wurde diese aus einer solchen Kampagne kopiert, sollten einschränkende thematische Überlagerungen oder übermäßige Placement-Ausschlüsse entfernt werden.

Sortieren Sie die Keywords nach Ausgaben, investieren Sie in Keywords mit einem hohen Klick-/Conversion-Volumen und pausieren Sie Keywords, die nur Ausgaben erzeugen, aber
keine Conversions.

Ermitteln Sie mithilfe des Keyword-Dlaqnosetools, ob niedrige Gebote und begrenzte Zugriffe in einem Zusammenhang stehen.

Kontext-Targeting auf Keyword-Ebene

Erstellen Sie thematisch geordnete Anzeigengruppen und testen Sie dann verschiedene Themen (z. B. produkt-, branchen, marken­ und/oder kundenbezogene Themen).

Binden Sie in Ihre Kampagnen mit Kontext-Targeting auf Keyword-Ebene leistungsstarke Suchbegriffe (Klicks/ Conversions) und Suchbegriffe/Keywords mit einer hohen
Zugriffszahl ein.

Lassen Sie einen Bericht zum Anzeigen-Placement und zu erweiterten Signalen erstellen und vergleichen Sie dann den Anteil an Zugriffen und die Leistung kontextbezogener Übereinstimmungen mit denen erweiterter Übereinstimmungen.

Sofern Sie nicht die automatische Gebotseinstellung verwenden und die passenden Placements häufig von geringer Relevanz sind, staffeln Sie das themenbezogene
Targeting als „Ausrichtung und Gebote“. Dadurch wird das erweiterte Keyword-Targeting begrenzt, sodass nur die Seiten berücksichtigt werden, auf denen das Kontext-Targeting auf
Keyword-Ebene dem Thema entspricht, das gestaffelt wurde.

Nutzen Sie den Bericht zum Anzeigen-Placement, um leistungsschwache Websites auszuschließen.

Sollte die Leistung immer noch niedrig sein, empfiehlt es sich, als Ausgleich parallel eine Kampagne mit Display-Auswahl­ Keywords zu erstellen, oder – als letzte Möglichkeit – die
Kampagne auf Display-Auswahl-Keywords umzustellen.

Kaufbereitschaft und Affinität

Affmitätssegmente werden häufig verwendet, um Unternehmensziele und kaufbereite Zielgruppen zum Zwecke der Leistungsziele zu erreichen.

Achten Sie bei der Priorisierung der Segmente auf deren Relevanz gegenüber dem Zielkunden.

Für kaufbereite Zielgruppen empfehlen sich CPC-Gebote bzw. die automatische Gebotseinstellung. Nutzen Sie CPM-Gebote für Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen.

Testen Sie benutzerdefinierte Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen, falls die bestehenden Affinitätssegmente zu der konkreten Zielgruppe Ihres Werbetreibenden nicht passen. Orientieren Sie sich thematisch an den Keywords, mit denen Sie die höchste Leistung erzielt haben (im Such- oder Displaynetzwerk).

Placement-Targeting

Prüfen Sie mithilfe des Placement-Berichts auf dem Tab „Placements“, auf welchen Websites und in welchen Videos und Apps Ihre Anzeige gezeigt wurde.

Fügen Sie erfolgreiche Placements mit der Option „Nur bieten“ hinzu und seien Sie bei Ihren Geboten offensiver.

Sehen Sie sich erfolgreiche Placements näher an, um andere Ausrichtungsthemen im Displaynetzwerk zu optimieren (wie neue kaufbereite Zielgruppen, mehr Placements usw.).

Remarketing

Sie erreichen alle Websitebesucher. indem Sie sicherstellen, dass alle Seiten (für Desktop-Computer und Mobilgeräte) getaggt sind.

Konzentrieren Sie sich bei der Ausrichtung auf fünf Segmente (Betrachter der Startseite; Betrachter von Kategorie-/Suchergebnissen; Betrachter von Produkten/ Artikeln; Nutzer, die den Einkaufswagen verlassen; Nutzer, die eine Conversion für Ihre Branche ausführen o. ä.) oder gleichen Sie die Segmentierung an Ihre RLSA-Segmente an.

Stellen Sie den Ziel-CPA bzw. Ziel-ROAS so ein, dass die Gebote für Nutzer, die die Website Ihres Werbetreibenden zeitnaher und häufiger besucht haben, automatisch höher sind.

Entfernen Sie Kampagnenbeschränkungen: kein manuelles Frequency Capping (Capping erfolgt automatisch durch das System), Ausrichtung Ihrer Kampagnen auf alle Sprachen und

Regionen} in denen Sie Conversions erhalten} verzichten Sie auf eine Anzeigenplanung.

Beziehen Sie alle Anzeigenformate und -größen ein (auch für Mobilgeräte) und fügen Sie für Betrachter von Produkten/ Angeboten, des Einkaufswagens und für Nutzer, die eine

Conversion ausführen Creatives für das Dynamische Remarketing hinzu.

Listenauswahl beim Remarketing

Erstellen Sie Listen mit einer bestimmten Aktion, Branche oder einem bestimmten Produkt im Hinterkopf (z. B. unterscheiden sich Nutzer, die den Einkaufswagen verlassen} von denen, die eine Conversion ausführen, und Personen, die nach einem Hotel suchen, von denen, die nach einer Kreuzfahrt suchen).

8 geniale Google Ads Strategien

Strategie 1: Remarketing nur auf aktive Nutzer ausrichten

Remarketing zu nutzen ist immer eine gute Idee. Das dynamische Remarketing für Online-Shops macht ebenfalls Sinn.

Im Standard-Remarketing sind aber grundsätzlich alle Nutzer enthalten, die dann später nochmal angesprochen werden. D.h. auch Nutzer, die nur wenige Sekunden auf Ihrer Webseite waren und direkt wieder abgesprungen sind. Wahrscheinlich macht es also wenig Sinn, diesen Nutzern dann weiter Werbung zu zeigen.

Legen Sie also eine separate Remarketingliste an, die nur besonders aktiven Nutzer enthält. Also nur die Nutzer, die tatsächlich an Ihrem Angebot interessiert sind.

Diese Remarketingliste könnte zum Beispiel auf folgenden Metriken basieren:

  • 60 Sekunden Sitzungsdauer
  • 3 Seiten deiner Website besucht
  • ein Produkt angeschaut oder in den Warenkorb gelegt
  • mindestens zwei Websitebesuche

Wenn Sie Remarketing über Google Analytics nutzen (und in AdWords importieren), können Sie das perfekt über eine weitere Zielgruppe lösen:

Gehen Sie auf Verwaltung > Zielgruppen > neue Zielgruppe > Zielgruppendefinition > Verhalten

Die Möglichkeiten aktive Nutzer zu definieren sind praktisch unendlich. Finden Sie den richtigen Kompromiss zwischen Aktivität und Größe der Zielgruppe.

Strategie 2: Negatives Remarketing

Analog zu Strategie 1, können Sie auch uninteressierte Nutzer ausschließen und somit Ihre Streuverluste reduzieren, also Budget sparen.

Es macht keinen Sinn Besucher Ihrer Webseite erneut anzusprechen – und dafür Geld ausgeben – wenn diese offensichtlich nicht an Ihrem Angebot interessiert sind (bspw. kurze Sitzungsdauer) oder bereits gekauft haben.

Um ausschließendes Remarketing zu nutzen, erstellen sie die entsprechenden Remarketinglisten über AdWords oder Analytics. Also bspw. alle Nutzer, die eine Conversion/Zielvorhaben ausgeführt haben.

Alternativ können Sie auch ein Liste auch in Analytics erstellen und in AdWords importieren.

Diese Zielgruppe verwenden Sie dann als auszuschließende Zielgruppe in der betreffenden Kampagne bzw. Anzeigengruppe.

Es kann übrigens auch sehr viel Sinn machen, häufig wiederkehrenden Nutzen keine Brand-Anzeige mehr anzuzeigen. Diese Stammkunden nutzen die Anzeige quasi nur als Direkteingabe. Allerdings sollten Sie regelmäßig kontrollieren, ob vielleicht die Konkurrenz für Ihre Marke Anzeigen schaltet.

 Strategie 3: RLSA (Remarketing Listen für Suchanzeigen) auf generische Begriffe

Sie können Remarketinglisten nicht nur im Google Display-Netzwerk verwenden, sondern auch in der Google-Suche. In jeder Suchkampagne finden Sie den Reiter Zielgruppen.

Dort sehen Sie die Registerkarte Remarketing und hier fügen Sie die erstellten Zielgruppen hinzu.


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Wähle als Ausrichtungseinstellung die Option “Ausrichtung und Gebot“, wenn Sie die Anzeigen ausschließlich auf die Nutzer auf Ihrer Remarketingliste ausrichten möchten.

(mit “Nur Gebot” können Sie dieser Zielgruppe eine höhere Gebotsanpassung festlegen, so dass Ihre Anzeigen für wiederkehrende Nutzer prominenter erscheinen)

Mit den Remarketinglisten für Suchanzeigen können Sie auch auf sehr generische Keywords Anzeigen schalten, die sonst viel zu teuer wären und zu hohe Streuverluste hätten. Wenn Sie diese Anzeigen aber nur einer aktiven Remarketing-Zielgruppe zeigen, dann ist die Conversion-Rate vermutlich höher und Sie können dort Ihr Budget rentabler investieren.

Zusätzlich können Sie auch spezifische Anzeigentexte oder Ansprachen dieser Zielgruppe verwenden.

Besonders interessant ist es RLSA-Listen in Kombination mit einer dynamischen Suchkampagne zu nutzen. So können Sie den Bereich Ihrer Longtail-Keywords ausbauen und in der relevanten Zielgruppen bewerben. 

Strategie 4: Die tatsächlichen Umsätze berücksichtigen

Viele Unternehmen übermitteln bei den Conversions sinnvollerweise den Umsatzwert mit, typischerweise den Warenkorbwert der bestellten Artikel. Allerdings kann AdWords mögliche Retouren oder Stornos nicht automatisch berücksichtigen

Aber natürlich manche Kunden von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch und senden Bestellungen zurück. Aber auch negative Schufa-Auskünfte oder Bestellung, die später nicht bezahlt werden, können die Statistik erheblich verfälschen. In diesem Fall, werden die Gebote in AdWords ungenau, im schlimmsten Fall sogar unprofitabel.

Es gibt aber eine smarte Strategie, um dieses Problem zu lösen: Offline Conversions.

Wenn Sie Offline-Conversion-Ereignisse importieren, erhalten Sie einen umfassenderen Überblick darüber, mit welchen Keywords und Ausrichtungskriterien wie Standort oder Tageszeit Sie die kosteneffektivsten Conversions erzielen. Auf Grundlage dieser Daten können Sie Ihre Kampagnen und deren Ausrichtung optimieren und dadurch Ihren Gewinn steigern.

AdWords versieht jeden Klick auf Ihrer Website, der über eine AdWords-Anzeige zustande kommt, mit einer eindeutigen ID (Google Click ID – GCLID). Diese ID speichern Sie zusammen mit allen von Ihnen gesammelten Informationen zu dem Nutzer, der auf Ihre Anzeige geklickt hat.

Wenn dieser Nutzer dann später offline eine Conversion rückgängig macht, etwa indem er einen gekauften Artikel zurücksendet, übergeben Sie diese GCLID zusammen mit dem korrekten Wert der Transaktion an Adwords. Diese Conversion wird dann mit Ihren anderen Conversion-Tracking-Daten in AdWords aufgezeichnet.

Die Statistiken zu importierten Conversions sind im AdWords-Konto nach ungefähr drei Stunden verfügbar und in den Conversion-Spalten zu sehen. Um Leistungsunterschiede nach Conversion-Aktion abzurufen, können Sie die Spalte „Conversions“ nach „Name der Conversion-Aktion“ segmentieren.

 Strategie 5: Kampagnentests

Durch Tests in AdWords können Sie herausfinden, ob Sie mit den vorgeschlagenen Änderungen an Ihrem Konto Ihre Geschäftsziele erreichen. Mit der Funktion Entwürfe können Sie das Risiko größere Änderungen im Adwordskonto kontrollieren und behalten ausserdem ganz leicht den Überblick über die Ergebnisse.

Zum Beispiel können Sie herausfinden, wie sich Ihre KPIs bei höheren Geboten oder anderen Gebotsstrategien entwickeln, wie sich anderen Sitelinks auswirken und welchen Erfolg anderen Anzeigentexten haben.

Die Funktionsweise ist recht einfach.

Sie legen direkt aus einer bestehenden Kampagne einen neuen Kampagnen-Entwurf an. Dies ist im Prinzip eine komplette Kopie der zu testenden Kampagne.

In diesem Entwurf nehmen Sie alle Änderungen vor, die Sie testen möchten (z.B: andere Gebote). Konzentrieren Sie sich bei einem Test aber immer auf eine einzige Variable.

Dann klicken Sie auf anwenden und erstellst einen Test, sowie die Verteilung von Test- und Kontrollgruppe. 80/20 bedeutet, daß weiterhin 80% aller Impressionen über die Original-Kampagne laufen und 20% über die veränderten Einstellungen des Tests.

Während der Test läuft können Sie die Entwicklung ihrer Kennzahlen schnell und übersichtlich vergleichen.

Strategie 6: Preiserweiterungen nutzen

Mit Preiserweiterungen werden Ihre Textanzeigen im Suchnetzwerk noch attraktiver, da sie Ihre Dienstleistungen und Produkte ausführlicher präsentieren und Nutzer direkt an die Stellen auf Ihrer Website führen können, die für sie von Interesse sind.

Preiserweiterungen erscheinen auf Desktopcomputern und Mobilgeräten unterhalb Ihrer Textanzeige. Sie bieten mehr Platz für Informationen zu den Angeboten Ihres Unternehmens. Sie werden auf bis zu acht Karten eingeblendet. Bei Ansehen der Karten werden Nutzern unterschiedliche Optionen und Preise angezeigt. Über das Preismenü gelangen Nutzer direkt zu einem Artikel auf Ihrer Website, der sie interessiert.

Wenn Sie Dienstleistungen oder Produkte anbieten, dann sollten Sie diese Anzeigenerweiterung unbedingt einsetzen. Wenn die Preiserweiterungen mit angezeigt werden, erhöht sich die CTR oft spürbar. Achte Sie aber immer auf den CPC, der kann teilweise auch deutlich teurer werden.

Strategie 7: Demografische Aussteuerung

Unter dem Reiter Zielgruppen findest du nicht nur das Remarketing, sondern auch Demografische Merkmale.

Mithilfe der demografischen Ausrichtung in AdWords erreichen Sie potenzielle Kunden, die wahrscheinlich zu einer gewünschten Altersgruppe bzw. einem bestimmten Geschlecht gehören.

Mit der demografischen Ausrichtung wird die Ausrichtung eingegrenzt. Dabei wird versucht, Ihre Anzeigen nur für Nutzer auszuliefern, die die festgelegten demografischen Merkmale aufweisen.

Sie können für jedes Geschlecht und jede Altersgruppe die Performance Ihrer Kampagne und Anzeigengruppe analysieren und die Gebote entsprechend anpassen.

Vielleicht wissen Sie aber auch schon von Beginn an, wer nicht in Ihre Zielgruppe passt und können so von Anfang an Kosten sparen. Wenn Sie beispielsweise ein Fitnessstudio für Frauen betreiben, können Sie mit der demografischen Ausrichtung verhindern, dass Ihre Anzeigen männlichen Nutzern präsentiert werden.

Strategie 8: Keywords mithilfe von Listen in mehreren Kampagnen ausschließen

Höchstwahrscheinlich haben Sie auch Keywords, die zu unerwünschten Impressionen oder Klicks in mehreren Ihrer Kampagnen führt. Entsprechend kann die separate Pflege der ausschließenden Keywords in jeder Kampagne sehr aufwändig werden und wird auch oft vergessen. In der gemeinsam genutzen Bibliothek können Sie eine zentrale Liste mit auszuschließenden Keywords erstellen und diese Liste allen Kampagnen hinzufügen.

Mit einer solchen Liste können Sie die auszuschließenden Keywords besser verwalten, etwa wenn Sie ein neues auszuschließendes Keyword hinzufügen möchten. Fügen Sie es einfach der Liste mit auszuschließenden Keywords hinzu. Die Änderung wird dann automatisch auf alle Kampagnen übernommen, für die die Liste gilt.

Eine umfangreiche, möglichst vollständige Liste mit auszuschließenden Keywords ist Gold wert.